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Informationen zum 4. Zukunftsforum Moderne Arbeit vom 14.07.2003
"Die Mischung macht´s: Wettbewerbsfähigkeit und Innovation im demografischen Wandel"

Die Mischung macht's: Wettbewerbsfähigkeit und Demografie
Der viel zitierte demografische Wandel bedeutet vor allem Eines: es wird in Zukunft mehr ältere und weniger junge Menschen geben. Für die Unternehmen folgt daraus, dass die Belegschaften altern werden: der Anteil der über 50jährigen Erwerbspersonen wird überproportional wachsen. Dies kann gravierende Folgen für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe haben, wenn beispielsweise die weit verbreiteten Modelle von Frühverrentung und Vorruhestand beibehalten werden. Sie führen zum Verlust von Know-How und Erfahrung. Verstärkt wird dieser potenzielle Fachkräftemangel dadurch, dass künftig immer weniger Nachwuchskräfte zur Verfügung stehen werden.

Es geht deshalb nicht nur um alte, sondern auch um alternde Belegschaften: Die heute 30-40-jährigen sind die "Alten der Zukunft", und diese werden länger im Erwerbsleben stehen (müssen). Berücksichtigt werden müssen also gleichermaßen die Anforderungen und Bedarfe der jungen Alten und der alternden Jungen.
Daraus ergibt sich:

  • Arbeit muss altersgerecht gestaltet werden: Gesundes Arbeiten, Qualifizierung und Motivation, Aufwertung und Integration des Erfahrungswissens müssen zur Sicherung der Beschäftigungs- und Arbeitsfähigkeit der älteren Belegschaft optimal gewährleistet werden. Schon heute gibt es eine steigende Zahl von Unternehmen, die ältere Mitarbeiter als positiven Wettbewerbsfaktor erkennen und diese gezielt einstellen.


  • Arbeit muss alternsgerecht gestaltet werden: Die heute jungen Beschäftigten und Berufsanfänger sind auf flexible und längere Berufsbiografien Wandel der Beschäftigungs- und Hierarchieformen und vielfältige Aspekte von Projekt- und Teamarbeit vorzubereiten und durch lebens- und berufsbegleitende Qualifizierung dabei zu unterstützen.

    Die "richtige" Zusammensetzung der Belegschaft wird folglich ein Wettbewerbsfaktor. Es hat sicht gezeigt: je größer die Mischung der Mitarbeiterschaft nach Geschlecht, Nationalität, Religion und eben: Alter ist, desto größer die Effektivität von Belegschaften.

    Das bedeutet: Es reicht nicht aus, künftige Folgen nur zu diskutieren – es muss heute schon gehandelt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Unternehmen diese Aufgaben (an-) erkennen und zu Veränderungen bereit sind.

    Das Zukunftsforum soll dazu beitragen, in den Betrieben und bei den Beschäftigten die Be-reitschaft zu wecken, sich aktiv mit dem Thema auseinander zusetzen.

    Dazu sollen Aspekte alters- und alternsgerechter Moderner Arbeit praxisnah diskutiert werden:
  • Qualifikation: Wie müssen lebensbegleitendes und betriebsnahes Lernen organisiert werden, um den Anforderungen der Wissens- und Informationsgesellschaft gerecht zu werden?
  • Arbeitszeit: Wie ist diese zu gestalten, um den jeweiligen Lebensabschnitten der Mitarbeiter gerecht zu werden?
  • Gesundes Arbeiten: Welche Maßnahmen sind in welchen Lebensabschnitten und Arbeitsinhalten erforderlich, um länger gesünder zu arbeiten?
  • Teamarbeit: Wie können optimale Zusammenarbeit, Flexibilität und Wissenstransfer in altersgemischten Gruppen ermöglicht werden?

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    Informationen zum 4. Zukunftsforum Moderne Arbeit vom 14. Juli 2003


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